Vorsorgepreis 2018 – Gewinner Betriebe – Austrian Airlines „Cabin ready for Health“

Gewinner Österreich
Cabin ready for Health – Gesundheitsmanagement Kabine
Austrian Airlines AG, Roswita Klade; Vera Renner

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Das Kabinenpersonal der Austrian Airlines steht durch spezifische Tätigkeiten am Arbeitsplatz „Flugzeug“ unter besonderen Belastungen. Das Projekt „Cabin ready for Health“ fördert die Gesundheit, das Wohlbefinden und das Mitspracherecht von rund 2300Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern. Seit 2014 konnten 90 Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung erfolgreich umgesetzt werden. Ein Schwerpunkt lag dabei in der Verbesserung der Kommunikation. Unter anderem werden sogenannte „Health Agents“ – also Gesundheitsbeauftragte eingesetzt. Diese sind im Rahmen der Flugeinsätze direkte Ansprechpersonen und dienen als Mulitplikatoren.

 

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SALVUS 2017 verliehen

salvusZum dritten Mal seit 2013 hieß es am 29. März „Vorhang auf für salvus“, das Vorarlberger Gesundheitsgütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung. Alle zwei Jahre werden damit Vorarlberger Unter-nehmen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für die betriebliche Gesundheitsförderung stark machen. In diesem Jahr wurden mehr als 40 Unternehmen mit dem Gütesiegel zertifiziert.

Weitere Informationen

Ehrung Franz Riedl

Hohe Auszeichnung für Franz Riedl
Am 20.01.2017 von Wirtschaftsbund Salzburg

Dir. Franz Riedl
WB-Direktor a.D. Franz Riedl
Mit dem Großen Verdienstzeichen des Landes Salzburg zeichnete Landeshauptmann Wilfried Haslauer heute, Donnerstag, 19. Jänner, den ehemaligen Wirtschaftsbunddirektor Franz Riedl bei einem Festakt in Salzburg aus.

Landeshauptmann Haslauer hob dabei vor allem das Engagement Riedls u.a. für das 25-Jahr-Jubiläum des Alternativen Nobelpreises in Salzburg, dessen Verdienste um die betriebliche Gesundheitsförderung sowie Riedls Umsicht und Gespür für politische Entwicklungen hervor. So wurde beispielsweise der Gesundheitspreis des Wirtschaftsbundes von Franz Riedl initiiert. „Damit wurden viele Unternehmen für dieses Thema sensibilisiert“, so Haslauer.

Franz Riedl habe außerdem in der Interessenvertretung „stets eine gute Gesprächsbasis mit den politischen Mitbewerbern forciert, das Verbindende vor das Trennende und so das Wohlergehen der Wirtschaft über parteiliche Befindlichkeiten gestellt“.

Franz Riedl wurde 1951 in Wels (Oberösterreich) geboren und studierte Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese Linz und Politik an der Universität Salzburg. Von 1976 bis 1978 war er Studienassistent am Institut für Politikwissenschaft und am Internationalen Forschungszentrum für Grundfragen der Wissenschaften auf der Edmundsburg in Salzburg. In der ÖVP, Landesorganisation Salzburg, war er von 1978 bis 1985 Bildungsreferent und von 1985 bis 1988 Landesparteiorganisationsreferent. Im Wirtschaftsbund Salzburg war Riedl von 1988 bis 1991 für das Organisations- und Interventionswesen zuständig. Von 1996 bis 1999 wirkte er in der Wirtschaftskammer Salzburg bei der Bewerbung Salzburgs für die Olympischen Winterspiele 2006, bei der erfolgreichen Bewerbung Salzburgs um die Europäischen Betriebssportspiele für 2003 sowie bei Marketingprojekten mit.
1991 wurde er zum Direktor-Stellvertreter des Salzburger Wirtschaftsbundes bestellt und 1998 zum Direktor. Diese Position behielt Franz Riedl bis 2016. Zusätzlich war er von 1992 bis 2004 Geschäftsführer des Management Club Salzburg. Seit Juli 2004 ist er außerdem Vorsitzender der AUVA – Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, Landesstelle Salzburg.

Aus der BGF-Praxis

Aus der Praxis gesprochen

Die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) sorgt für Diskussionsstoff. Was das Förderwesen über den Fonds Gesundes Österreich betrifft war 2016 schon ab Jahresmitte Einreich- und auch Förderstopp, da die Mittel erschöpft waren. „Späteinreicher“ hatten insofern das Nachsehen,für manche Projektinteressierte eine unangenehme Situation.

Weiters hat die WK-Initiative Profitness Austria (samt Webseite) auch zu Jahresende einige Markierungen gesetzt. Ab 2017 werden nur mehr Mitglieder der Wirtschaftskammer als Anbieter gelistet, – freiberufl. Spezialisten wie Psychologen bzw. Arbeitspsychologen die in BGF-Projekten durchaus leitend oder fachspezifischtätig sein können und sind wurden insofern aus dem Anbieterforum entfernt. Insofern eine Verknappung des Angebotsspektrums auf institutionellem Wege…

In Summe ändert sich für ernsthaft projektinteressierte Betriebe aber nicht viel was die Basisanforderungen betrifft – Anbietersuche – Kompatibilität zum Betrieb abchecken – Projekt starten. Förderungen sind erwünscht aber mit Vorsicht zu genießen,da man sich damit auch institut. Akteure einhandeln kann,die eine freiwilligen Leistung des Betriebes in eine Art „Zwangsszenario“ verwandeln möchten.

In der Zusammenarbeit mit seriösen,betriebsspezifisch agierenden Anbietern lasse sich aber derartige Klippen aber im Regelfall komfortabel umschiffen.